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Intro
Bürgerlichkeit und bürgerliche Kultur in der Literatur der DDR
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Inhalt
1 Einleitung
Zur Relevanz des Themas
Aufbau der Arbeit
Vorüberlegungen zur Methodik
2 Begriffe
2.1 Bürger, Bürgertum, Bürgerlichkeit
Etymologie
Historische Perspektivierung
Das 19. Jahrhundert als ‚bürgerliches Zeitalter'
Bürgertum im 20. Jahrhundert: offene Fragen
Zwischenfazit: Bürger, Bürgertum
Bürgerlichkeit, bürgerliche Kultur
Boheme, antibürgerlich
2.2 Bürgertum in der DDR
Perspektiven von außen: drei Ansätze zur Erfassung der Sozialstruktur
Perspektive von innen: Klassenstruktur, sozialistische Intelligenz
Forschungspositionen: Bürgertum in der DDR
Orte bürgerlicher Residuen in der DDR-Gesellschaft
2.3 DDR-Literatur, Literatur der DDR
Begriffsgeschichte
Utopiebezug
Post-DDR-Literatur
Traditionen, Merkmale und Eigenschaften
Binnendifferenzierung
DDR-Literatur-Forschung
2.4 Gibt es ‚bürgerliche Literatur'?
‚Bürgerliche' Attribuierungen durch die Forschung
Vorschläge zur Erfassung des Bürgerlichen in der Literatur
Das 18. Jahrhundert als Bezugspunkt
Etablierung und Konventionalisierung im 19. Jahrhundert
Ambivalenzen
Zusammenfassung und Ausblick
3 Die kulturpolitische Debatte in der DDR
3.1 Bürgertumsbegrifflichkeiten
Das Bürgertum als Klasse
Die 1968er Bewegung der Bundesrepublik aus DDR-Perspektive
‚Bürgerlich': gehäufte Verwendung, semantische Reduktion
3.2 Literaturkonzepte
Sozialistischer Realismus
Literarisches Erbe I: Klassik-Rezeption
Literarisches Erbe II: ‚bürgerlicher -'/‚kritischer Realismus'
Zusammenfassung
4 Die Thematisierung von Bürgerlichkeit während vier Jahrzehnten DDR-Literaturgeschichte
4.1 Die 1950er Jahre: Funktionalisierung des Bürgertums in der Aufbauliteratur.

4.1.1 Hildegard Maria Rauchfuß: Wem die Steine Antwort geben (1953)
Ein Aufbauroman im Künstlermilieu
Kunst als Bewahrung: bürgerliche Kulturwerte
Kunst als Weiterentwicklung: das sozialistische ‚Wahre' vs. kapitalistische ‚Ware'
Die bürgerliche Hertha Rohloff im Sozialismus
Fragen im Zuge des Aufbaus
4.1.2 Hildegard Maria Rauchfuß: Besiegte Schatten (1954)
Alt und Neu als Antithesen im Bereich der Tuberkulosemedizin
Die Dialektik von Alt und Neu im sozialistischen Krankenhaus
Humanismus und Erbe des Mediziners
4.1.3 Wolfgang Joho: Die Wendemarke (1957)
Anfangseuphorie und Enttäuschung
Vorbehalte gegenüber bürgerlichen Intellektuellen
Die Lösung: Arbeit und Anschluss an die Arbeiterklasse
4.1.4 Marianne Bruns: Frau Doktor privat (1957)
Zeitgenössische Probleme im bürgerlichen Milieu
Lösungsvorschläge mit Hilfe der Arbeiterklasse
4.1.5 Zusammenfassung
4.2 Die 1960er Jahre: Verräterisches Bürgertum
4.2.1 Infragestellung der Arbeiterklasse. Marianne Bruns: Das ist Diebstahl (1960)
Ideal und Wirklichkeit des Arbeiters im Sozialismus
Entlarvungen mit Hilfe der bürgerlichen Erlers
4.2.2 Infragestellung der sozialistischen Intelligenz. Hermann Kant: Die Aula (1965)
Formale und inhaltliche Bekenntnisse
Die Aula und ihr Autor
Die Bundesrepublik: Ort nicht vorhandener Bürgerlichkeit
Bürgerlichkeit im eigenen Land: die Universität Greifswald
Bürgertums-Imitatio I
Sprachliche Defizite der ABF-Studenten
Bürgertums-Imitatio II
Umgang mit der Geschichte, Familien- und Generationenfragen
Konsequenz: Schweigen
Intrigen und sozialistische Moral
4.2.3 Verrat durch Republikflucht. Christa Wolf: Der geteilte Himmel (1963)
Äußerer und innerer Rückzug, Republikflucht und Suizid
Mehr Trennendes als Gemeinsames: Ost und West, Rita und Manfred.

Gelebte und überlebte Bürgerlichkeit: Familie Herrfurth
Legitimation der deutsch-deutschen Teilung, bürgerlicher Westen
„Welches Deutschland" bleibt „führend in der Chemie"?
4.2.4 Verrat durch Rückzug. Christa Wolf: Nachdenken über Christa T. (1968)
Bürgerliches Schreiben: formale Aspekte, Intertextualität
Christa T. und das ‚bürgerliche' literarische Erbe
Gegenlesarten
Literatur und Medizin: Anpassung als Frage der Moral
Christa T.s Sterben: Leukämie oder Panmyeolophthise?
Christa T.s Rückzug mittels ‚bürgerlicher' Krankheiten (Schwindsucht, Nervosität)
4.3 Die frühen 1970er Jahre: Imitationen des Bürgerlichen - Die Rebellion in der Gartenlaube
Das Jahr 1968 als Zäsur, Liberalisierungstendenzen in der DDR
4.3.1 Ulrich Plenzdorf: Die neuen Leiden des jungen W. (1973)
Posthumes Erzählen, Todesdeutungen im Sozialismus
Wibeaus Rebellion als Imitatio der bürgerlichen 68er Bewegung
Sprachliche Aspekte, Imitatio sozialistischer Dialektik
Identitätssuche als Generationenproblem: Lippenbekenntnisse statt Überzeugung
Sozialistische Vorbilder, bürgerliches Dilettantentum
Goethes Werther als Prätext
Die Neuen Leiden und das Werther-Nachwort des DDR-Reclamheftes
Rekurs auf das späte 18. Jahrhundert und dessen Innovationen
Das Kleingartenwesen in der DDR
Der Kleingarten bei Plenzdorf: Individualität und Freiheit
4.3.2 Gartenlaube vs. Datsche: Kleinbürger und Eliten
Wolfgang Joho: Der Sohn (1974)
Hedda Zinner: Ins Leben entlassen (1990)
4.3.3 Provokationen aus der Gartenlaube. Peter Brock: Gestatten - Oskar (1969)
Durchbrechen des Erwartungshorizontes als Motiv
Bürgerliche Etikette als Provokation, Ersatzräubersprache
Oskars Provokationen aus der Gartenlaube und die Gefahren des Individualismus
Der Befreiungsschlag und seine didaktische Bewertung
4.3.4 Zusammenfassung.

4.4 Die späten 1970er und 1980er Jahre: Entbürgerlichung als Zivilisationskritik
4.4.1 Reiner Kunze: Die wunderbaren Jahre (1976)
Sozialistische (Un-)Logik: Militarismus für Friedenskinder
Entfremdung und Missverständnisse, Generationenkonflikte
Jugend in der DDR: Vorhut der Opposition oder politisch indifferent?
4.4.2 Irina Liebmann: Berliner Mietshaus (1982)
Geschichte des Hauses und der Stadt, Sozialstruktur der Bewohner
Das ‚bürgerliche' Vorderhaus: Leerstände, Wegzüge und Residualbürgertum
Das ‚unbürgerliche' Hinterhaus: Arbeiter und Abweichler
4.4.3 Intellektuelle bei Christoph Hein I: Der fremde Freund (1982)
Das nicht-bürgerliche Leben der Ich-Erzählerin
Alternative Lebensentwürfe bei Nebenfiguren
Entfremdung und Verdrängung: Versuch der Selbstdiagnose und -therapie
Kindheit in G.: persönlicher und politischer Missbrauch
4.4.4 Intellektuelle bei Christoph Hein II: Der Tangospieler (1989)
Umgang mit der Geschichte: fünf Aspekte
Anachronismen: Entfremdung und Entbürgerlichung im Kontext der 1960er Jahre
Das Dilemma der Intelligenz in der DDR
Der Tangospieler im Kontext von Hermann Kants Die Aula
5 Bürgerliches Schreiben und (Be-)Schreiben des Bürgerlichen
5.1 Bürgerliches Schreiben
5.1.1 Epik
Der Familien- und Generationenroman
Der Entwicklungsroman
Der historische Roman
Neue Formen, die Individualität artikulieren
5.1.2 Drama
Autorendrama: Brecht und Hacks
Geänderte Verhältnisse: Produktionsstücke, Konflikte auf dem Land
Drama und Erbe: Antikenrezeption, Dramenhelden
5.1.3 Lyrik
Lyrik der frühen Jahre, Brecht und Becher
Kulturpolitik und Lyrikdebatten
Die Ballade als operatives Genre der DDR-Literatur
5.2 (Be-)Schreiben des Bürgerlichen
5.2.1 Historische Stoffe: Der Intellektuelle als Bürgerlicher bei Hofe.

Die Beschränkung des Intellektuellen (Walther und Hein)
Militarismus (Stade u.a.)
Thematisierungen im Drama
Der herrschaftliche Anspruch der DDR-Funktionseliten
Exkurs: Frauen und das bürgerliche Zeitalter
5.2.2 Bauen und Wohnen im Kontext des Aufbaumythos
Die Euphorie der Anfangsjahre, Aufbau-Metaphern und -Symbole
Charakteristika des DDR-Bauwesens, Bewertung ‚bürgerlicher' Architektur
Architekten und Bauingenieure als Figuren: Pläne, die scheitern
Entfremdung im Plattenbau
Der Gründerzeit-Altbau als bürgerliche Alternative
Sozialhistorische Zuordnung durch die Wohnform in der Protokoll-Literatur
5.2.3 Held der Arbeit oder Leistungsethiker? Der Einzelne, das Kollektiv und die Rolle der Arbeit
Konzepte von Arbeit
Der sozialistische Held in Theorie und Praxis (z.B. der Ringofenbau)
Leistungsethik, Eigensinn, Pflichtgefühl
Einzelgängertum, fehlende Kollektivbildung, Vorrang persönlicher Interessen
Infragestellung sozialistischer Arbeitsethik
5.2.4 Privatheit vs. Öffentlichkeit: Bürgerlichkeit und gesellschaftliches Engagement
Individualismus und Rückzug ins Private
Die Gegenöffentlichkeit privater Geselligkeiten
Literatur als Ersatzöffentlichkeit: z.B. die ökologische Frage
6 Der Blick zurück: Post-DDR-Literatur
6.1 Christoph Hein: Frau Paula Trousseau (2007)
Erzählverfahren
Frau Paula Trousseau als Familienroman
Die Wendejahre: Schweigen, Reden, Nichtverstehen
Wahrheitssuche und die Bedeutung der Kunst
Paula Trousseau als Dilettantin, ihre Bürgerlichkeit
Deutungen von Bürgerlichkeit
6.2 Uwe Tellkamp: Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land (2008)
Das Bürgertum als vergessenes Milieu der DDR-Gesellschaft?
Ästhetische Gestaltung und stilistische Auffälligkeiten
Bürgerliches Schreiben: Formzitate und inhaltliche intertextuelle Bezüge.

Bürgerlichkeit aus der Retrospektive.

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